Zusammenhang zwischen proentzündlichen Lebensmitteln und einem erhöhten Darmkrebsrisiko
Eine Arbeitsgruppe um Fred K.Tabung, Harvard University, Boston, USA, berichtete im renommierten Fachmagzin JAMA Oncology im März 2018 von Ihrem Bewertungssystem (EDIP) des Entzündungspotentials für 18 Lebensmittelgruppen. Unterschied man mittels des EDIPs in die zwei Gruppen mit höchstem und niedrigsten Entzündungspotential konnte in der höchsten Gruppe ein 44% höheres Risiko für Männer und ein 22% höheres Risiko für Frauen für die Entwicklung von Darmkrebs beobachtet werden.
Interventionen zur Reduktion des Entzündungspotentials unserer Ernährung scheinen daher einen vielversprechenden präventiven Ansatz zur Senkung des Erkrankungsrisikos an Darmkrebs darzustellen.
JAMA Oncol. 2018 Mar 1;4(3):366-373. doi: 10.1001/jamaoncol.2017.4844.
